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Konzerte

Vorlesung an besonderen Orten

20. Juni 2024 ab 18:00 Uhr

Wer kennt es nicht? Das ehemalige KKH (Kreiskulturhaus). In alten DDR-Tagen fanden hier Konzerte, Bälle, Disco- und Tanzvergnügen statt. Man konnte gepflegt essen gehen. Sogar Klavierstunden wurden während der Schließzeiten des Restaurants gegeben.

Heute ist das Gebäude bisher dem Verfall preisgegeben. Mitten im Herzen der Stadt könnte aber wieder Leben einziehen.

Dafür braucht es Visionen und Leute, die sich dafür einsetzen. Wir als Musikverein sind gemeinsam mit Mitstreitern dabei, den Pasewalkerinnen und Pasewalkern einen Einblick in das ehemalige Kürassier-Casino zu geben. Und wie könnten wir das besser, als mit Musik!

Das junge Ginkgo Saxophonquartett, Studierende der UdK Berlin, wird diese Veranstaltung musikalisch begleiten.

Lilly Paddags – Sopransaxophon

Alexandra Ilieva – Altsaxophon

Iga Drag – Tenorsaxophon

Boliang Liu – Baritonsaxophon

Das Ginkgo Saxophonquartett wurde im Sommer 2023 gegründet und geht aus dem ehemaligen Saxolin Quartett hervor. Ein neuer Name und eine neue Tenorsaxophonistin, plus ein gemeinsamer Studienstart in den Kammermusik-Master an der UdK, brachten viel frischen Wind in die Zusammenarbeit der 4 Saxophonisten. Sie studieren seit dem Wintersmester 23/24 in der Klasse von Kammermusik-Professor Gregor Sigl. Seitdem arbeiten und konzertieren sie gemeinsam in Berlin und Brandenburg. 

Musikalisch breiten sie dabei die Flügel so weit wie möglich aus. Vom Jazz, über Neue und populäre Musik bis zu Bach und Telemann arbeitet das Quartett stets an einem bunten und vielfältigen Repertoire. Seit dem Sommer 2023 sind alle Mitglieder des Ginkgo Quartetts Stipendiaten des Live Music now e.V. Die Musiker konzertierten bereits an vielen sehr unterschiedlichen Orten für den Verein und konnten dabei ihre Wandelbarkeit und ungefilterte Begeisterung zur Musik vielfältig beweisen. Die pure Spielfreude an den Wechseln zwischen den unterschiedlichen Stilen und Genres begleitet die 4 Musiker des Gingko Quartetts stetig durch ihre Programme. 

Das Saxophon ist selbst sehr wandelbar und in vielen Musikgenres ein Popstar unter den Instrumenten. Die klassische Tradition des Instruments genießt dabei vielerorts ein regelrechtes Schattendasein. Um den vielseitigen Möglichkeiten des Instruments gerecht zu werden versucht das Gingko Quartett in ihren Programmen möglichst unterschiedliche Klangwelten zu präsentieren.

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Konzerte

Eröffnungskonzert

© Tom McKenzie

Simon Haje, Klavier

Pasewalk | Historisches U
Sonntag | 29.09.2024 | 17:00 Uhr

Programm:

Ravel: Valses nobles et sentimentales
Ligeti: L´escalier du diable
Beethoven: Sonate Es- Dur op. 81 a
„Les Adieu“

Pause

Mozart: Adagio h – Moll
Ligeti: Automne a Varsovie
Chopin: Sonate Nr. 3 h-Moll op.58

Simon Haje (geb. 2005) ist ein erfolgreicher deutscher Nachwuchspianist mit vielfältigen Konzertauftritten und erster Preisträger von Internationalen Wettbewerben, zuletzt in Enschede, Neuchatel und Aarhus.

Er erhält seit seinem sechsten Lebensjahr Klavierunterricht. Mit neun Jahren wurde er Jungstudent am „Julius-Stern-Institut der Universität der Künste Berlin“ in der Klasse von Stefan Lietz und später bei Prof. Markus Groh. Außerdem war er Frühstudent der „young academy Rostock“, dem Internationalen Zentrum für musikalisch Hochbegabte bei Prof. Bernd Zack. Meisterklassen besuchte er u. a. bei den Professoren Eldar Nebolsin, Klaus Hellwig, Jacques Rouvier und Jan Jiracek von Arnim. Im Oktober 2023 hat er sein Bachelor-Studium in der Klavierklasse von Prof. Markus Groh an der UdK Berlin begonnen.
 
Beim Musikwettbewerb „Jugend musiziert“ erzielte Simon Haje seit seinem siebten Lebensjahr in den Kategorien Klaviersolo, Ensemble, Begleitung, Orgel und Gesang ausschließlich erste Preise, zuletzt 2021 beim Bundeswettbewerb in der Kategorie Ensemble. Außerdem erhielt er zahlreiche Sonderpreise u. a. für die „Interpretation zeitgenössischer Musik“, den „Kulturradio Sonderpreis“ vom „Rundfunk Berlin Brandenburg“ und beim Sonderpreisfestival WESPE in Lübeck den Sonderpreis der Hindemith Foundation. 
 
 Bei internationalen Klavierwettbewerben erhielt er erste Preise und Sonderpreise, u. a.:
 ° 2018 beim Klavierpodium München ( Hauptpreis „Marmortaste“ für das Klaviernachwuchstalent des Jahres und mehrere Sonderpreise)
 ° 2019 beim Schumann Wettbewerb Düsseldorf (1. Preis)
 ° 2019 beim Steinway Klavierwettbewerb (1. Preis und Publikumspreis)
 ° 2022 beim Klavierwettbewerbes Enschede (1. Preis und Pressepreis)
 ° 2023 beim Concours International Piano Neuchatel Val de Travers (1. Preis, Konzert Preis, emcy Preis)
 ° 2023 beim International Piano Competition Aarhus / Dänemark.  (1. Preis, emcy Preis)
 ° 2023 beim Internationalen Klavierwettbewerb in Kronberg (1. Preis)
 ° 2023 beim Orbetello Piano Competition International  (1. Preis) 

 Erfolgreich ist Simon ebenfalls als Kammermusiker in verschiedenen Formationen und als Liedbegleiter. Mit seinen Violinpartnern erzielte er mehrere Preise, u. a. 2021 den Herrmann J. Abs-Preis und den Klassikpreis des WDR3. 
 
Seit seinen Kinderjahren tritt Simon Haje öffentlich auf. Als Pianist gab er auf Deutsch oder Englisch moderierte Klavier-Solorecitals im In- und Ausland, z.B. im Schloss Kartzow, in der Alten Druckerei Hamburg, im Palais Lichtenau Potsdam, im Theater der Mein Schiff 3, in Hune Kirke (Vendsyssel Festival Dänemark) und im Pianosalon Christophori. 

Sein Orchesterdebut gab Simon mit 12 Jahren als Solist des Cembalo-Konzertes d-Moll von Bach im Schlosstheater Rheinsberg und im großen Konzertsaal der Universität der Künste Berlin. Mit 14 Jahren führte er mit den Düsseldorfer Symphonikern das Konzertstück f-Moll von Weber auf. Sein Debut im Großen Saal des Konzerthauses am Gendarmenmarkt in Berlin gab er 2020 mit dem Klavierkonzert Nr. 3 von Beethoven. 2022 Jahr war er Solist im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie mit dem 1. Klavierkonzert von Mendelssohn. 2022 und 2023 trat er mit den Neubrandenburger Philharmonikern mit dem 2. Klavierkonzert von Rachmaninow und dem 1. Klavierkonzert von Chopin auf. Bei einer mehrtägigen Konzertreise spielte er im Rahmen des Festivals „Schlesisches Musikfest“ den Klavierpart beim Tripel Konzert von Beethoven mit der Lausitzer Philharmonie. Im November 2023 trat er mit der Sängerin Katharina Ruckgaber mit Mozarts Arie „Ch’io mi scordi de te?“, begleitet vom Bayerischen Kammerorchester in der Philharmonie Berlin auf. 
Beim Landeswettbewerb Jugend musiziert war er bisher drei Mal als Jugendjuror tätig.  Im Jugendbeirat des Julius-Stern-Institutes der UdK Berlin hat er die Institutsleitung unterstützt. 2021 nahm er als Jugendvertreter an einer gestreamten und für das Fernsehen aufgezeichneten Podiumsdiskussion des Landesmusikrates über das Thema „Kulturradio im öffentlich-rechtlichen Rundfunk“ teil. Bei der Veranstaltung der HMT Rostock im Mai 2022 „Wofür steht das Werk und wofür der Interpret“ trug er die Etude „L’escalier du diable“ von Ligeti vor und diskutierte mit dem Pianisten Kit Armstrong in einem öffentlichen Diskurs. Eine Folgeveranstaltung fand 2023 über das Thema „Bach-Orgel-Choralvorspiele“ statt. Auf dem Gebiet der Musikvermittlung für junge Menschen engagiert sich Simon Haje in verschiedenster Weise (zum Beispiel Gymnasiumbesuche, Eröffnung der Beethoven Lounge im Musikinstrumenten-Museum Berlin mit dem KIKA-Moderator Ben, Kinderkonzerte mit Andreas Peer Kähler). 

Simon Haje ist Stipendiat  von „YEHUDI MENUHIN Live Music Now Berlin e.V. „, der Deutschen Stiftung Musikleben, Musica Mundi Belgien , Daniel Hope Academy, der Musikakademie Liechtenstein und der Richard-Wagner-Stipendienstiftung

Im sozialen Bereich bringt sich Simon Haje schon seit frühester Jugend ein. So war er bereits ab seinem fünften Lebensjahr offizieller Ehrenamtlicher der Caritas, der in Altenheimen als Sänger und später als Pianist auftrat.  Im Rahmen von „YEHUDI MENUHIN Live Music Now Berlin e.V.“ setzt er dieses Engagement nun als Musikstudent fort. 

Aufgrund seiner Leistungen wurde Simon Haje 2022 zum Young Steinway Artist ernannt.

Für 2024 sind Auftritte in Deutschland der Schweiz, Dänemark und den Niederlanden geplant.  Im März 2025 sind Klavierkonzerte in Aarhus und Berlin (Konzerthausorchester unter der Leitung von Christoph Eschenbach) terminiert.

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Konzerte

Cellissimo


Ildikó Szabó, Violoncello
Frank-Immo Zichner, Klavier

Pasewalk | Historisches U
Samstag | 27.10.2024 | 17:00 Uhr

Programm:

Beethoven: Variationen über „Bei Männern, welche Liebe fühlen“
Brahms: Sonate F-Dur op.99

Pause

Prokofjew: Sonate C-Dur op.119

János Starker bescheinigte seiner Landsfrau bereits 2007 eine außergewöhnliche Begabung mit dem Potenzial zu einer Weltkarriere. Und Ildikó Szabó hat ihn bestätigt: Die Ungarin gewann europaweit Preise bei 16 Wettbewerben, darunter die International Pablo Casals Cello Competition 2014, bei der sie allein acht Preise erhielt.

„Sie erweist sich als eine wahre Künstlerin, die es genießt, aufzutreten, und vor Publikum ihre Höchstleistung zeigt“, charakterisiert sie Iván Fischer, der Ildikó Szabó bereits mehrfach als Solistin für sein Budapest Festival Orchestra engagierte. Außerdem konzertierte sie mit dem Concerto Budapest, dem Ungarischen Rundfunkorchester, der Magdeburgischen Philharmonie, den Hamburger Symphonikern und dem Chamber Orchestra of Europe.

Ildikó ist Spross einer berühmten Musikerfamilie Ungarns. Sie studierte ab ihrem elften Lebensjahr bei László Mező an der Liszt Akademie in Budapest und besuchte Masterclasses bei János Starker, bevor sie 2011 nach Berlin zu Jens Peter Maintz wechselte. Ab 2018 setzte sie ihre Ausbildung in Weimar bei Wolfgang Emanuel Schmidt fort. „Ihre Technik ist tadellos, ihr Klang warm und flexibel, und sie fühlt sich in allen Musikstilen vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik zu Hause. Ihre Interpretationen sind intelligent und herzlich zugleich.“ Sie beendete ihr Studium an der Kronberg Academy im Juli 2023 im Studiengang Professional Studies.

Sie gastierte u. a. bei dem Rheingau Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival, OCM Prussia Cove, BBC at Hay, Verbier Festival, Piatigorsky Cello Festival, IBF Gran Canaria und dem Krzyzowa Music. Ildikó stand bereits auf Bühnen international hochrenommierter Konzertsäle, darunter das Mariinski-Theater, Elbphilharmonie, Concertgebouw Amsterdam, Walt Disney Hall sowie die Liszt Akademie und der Palast der Künste in Budapest. Sie trat regelmäßig in der Fondation Louis Vuitton als Preisträgerin von Gautier Capucons „Classe d’Excellence“ auf. Sie musizierte schon unter Dirigenten wie Iván Fischer, Michael Sanderling, Luciano di Martino, Zsolt Hamar und Leo McFall. Kammermusikalische Projekte realisierte Ildikó bislang u. a. mit den Virtuosen Arnold Steinhardt, Ferenc Rados, Kirill Gerstein, Tabea Zimmermann und Matthias Schorn.

Szabós besondere Leidenschaft gilt dem ungarisch-siebenbürgischen Repertoire – sie pblegt persönliche Kontakte zu György Kurtág und Péter Eötvös. Dies spiegelt sich in ihrer DiskograMie: auf dem Soloalbum „Heritage“ (2020) – das für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert wurde – sind Weltersteinspielungen von Werken von György Kurtág und Csaba Szabó zu hören. Ihr Mentor Alfred Brendel bezeichnete die Aufnahme als „Substanzielle Interpretationen einer sehr besonderen jungen Cellistin“. Das nächste Aufnahmeprojekt entstand auf seine Anregung: das Gesamtwerk für Cello und Klavier von Beethoven wurde im Mai 2023 mit dem Pianisten und langjährigen Kammermusikpartner István Lajkó veröffentlicht und für die ICMA Awards 2024 nominiert. Ab Oktober 2023 übernimmt sie eine Qualifikationsstelle als Dozentin für Kammermusik an der HfM Franz Liszt Weimar sowie einen Lehrauftrag für Cello am Julius-Stern-Institut der UdK Berlin. Sie ist aktiv an Bildungs- und Vermittlungsprojekten wie den Schulkonzerten von TONALi und der Community Music des Konzerthauses Dortmund beteiligt. Ildikó ist Larsen Strings Künstlerin.

Frank-Immo Zichner ist ein Pianist mit einem außerordentlich breiten Repertoire. Sein künstlerisches Interesse gilt dabei nicht nur den Hauptwerken der Solo- und Kammermusikliteratur. Viele seiner CD- und Konzertprogramme enthalten Werke oft zu Unrecht vergessener Komponisten. Für einige seiner zahlreichen CD-Einspielungen wurde Frank-Immo Zichner mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik, dem Supersonic Award und dem Diapason Découverte ausgezeichnet. Zichner veröffentlichte bei Naxos, RCA, Capriccio, cpo, Kairos, Melodia Russian Disc, EDA und im Eigenverlag Edition Refugium.



Konzerte führten ihn als Pianist und Kammermusiker in über 40 Länder Europas, Südostasiens, Mittel- und Südamerikas, nach Japan und zu Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Berliner Festwochen, der Biennale Berlin, dem Bad Kissinger Musiksommer, dem Moskauer Herbst, dem Sligo Festival/Irland und dem Westfalen Classics Festival. Als Solist musizierte er u.a. mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO), dem Konzerthausorchester Berlin, dem Rundfunk-Sinfonie Orchester Berlin (RSB), der Staatskapelle Schwerin, unter der Leitung von Marek Janowski, Michail Jurowski, Michael Sanderling u.a.

Frank-Immo Zichner ist Gründungsmitglied des Aperto Piano Quartetts. Ein halbes Duzend Auftragswerke wurden durch dieses Ensemble ins Leben gerufen.



Seine Ausbildung erhielt Zichner in der Meisterklasse von Prof. Dieter Zechlin (HfM „Hanns Eisler“ Berlin). Seine Förderer waren Menahem Pressler, Jakob Lateiner und György Kurtag.

2004 war Frank-Immo Zichner Visiting Professor an der University of Music in Bloomington (USA) in Vertretung für Menahem Pressler.

Seit 2011 unterrichtet Frank-Immo Zichner an der Universität der Künste in Berlin und gründete an diesem Haus das Kammermusikzentrum der UdK.  Zichner gab Meisterkurse im In- und Ausland und war Jurymitglied bei internationalen Wettbewerben.

Seit 2019 ist Frank-Immo Zichner Gastprofessor für Kammermusik an der Chopin Musikuniversität in Warschau.

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Konzerte

Piaschowa Quartett

© privat

Kira Elisabeth Koch, Violine
Roman Spirin, Violine
Laila Honda, Viola
Lennard Noah Voigt, Violoncello

Pasewalk | Historisches U
Samstag | 23.11.2024 | 17:00 Uhr

Programm:


Berwald: Quartett Nr. 3 Es-Dur

Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 7 fis-Moll op. 108

Pause

Dvořák: Quartett F-Dur op. 96 („Amerikanisches Quartett“)

Das Piaschowa Quartett hat sich im Jahr 2022 am Musikgymnasium C.P.E. Bach sowie am Julius Stern Institut der UdK Berlin gegründet und wird von dem Dozenten Peter Rainer betreut. Das Quartett, bestehend aus Kira Elisabeth Koch (2010),  Roman Spirin (2009), Violinen alternierend, Laila Honda (2012), Viola und Lennard Noah Voigt (2009) Cello erlangte nach sehr erfolgreicher Teilnahme am Wettbewerb Jugend musiziert 2023, den Ersten Bundespreis mit Höchstpunktzahl sowie den hoch dotierten Eduard Söring Preis der Deutschen Stiftung Musikleben. Darüberhinaus wurde das Quartett mit dem Steinway&Sons Sonderpreis der Jugendjury auf Landesebene ausgezeichnet.
Im Juli 2023 nahm das Quartett an einem Austauschprojekt mit dem Philadelphia Girls Choir teil und musizierte mit dem ebenfalls preisgekröntem Chor aus den Vereinigten Staaten. 
Im Oktober 2023 errang das Quartett den 1.Preis beim Dussmann Wettbewerb und hatte einen Auftritt in der Berliner Philharmonie anlässlich des 70 jährigen Jubiläums des Deutschen Musikrats.
Im Februar spielte das Quartett in der renommierten Reihe der Lunchkonzerte in der Berliner Philharmonie 
Alle Mitglieder sind Stipendiaten der Deutschen Stiftung Musikleben.

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Konzerte

Kinderkonzert

© TOG

Grimms Märchen in kammermusikalischem Gewand versprechen beste Unterhaltung für Groß und Klein. Während die musikalische Essenz zu „Hänsel und Gretel“ aus Humperdincks Oper bekannt ist, handelt es sich bei den „Bremer Stadtmusikanten“ um eine komplette Neuvertonung, die sich auch als kleine Instrumentenkunde eignet.

Fagott = Esel; Horn = Hund; Klarinette = Katze; Oboe = Hahn

„DIE BREMER STADTMUSIKANTEN“
Text / Musik: Harald Lorscheider  

Pause

„HÄNSEL UND GRETEL“
Musik: Helen Mills nach Engelbert Humperdincks gleichnamiger Oper
Text: Alexander Mildner/Klara Ring nach dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm sowie Liedtexte aus der Oper

Mitwirkende:
Bläserquintett der Neubrandenburger Philharmonie

Ev Pielucha-Freiwald, Flöte
Han Wang, Oboe
Katharina Meier, Klarinette
Lazar Pajic, Horn
Frank Bachmeier, Fagott

Kayoko Adler-Tasaki, Schlagzeug

Alexander Mildner, Sprecher / Gesang

Ev Pielucha-Freiwald, Flöte
… wurde in Rostock geboren. Hier studierte sie zunächst an der Hochschule für Musik und Theater bei E. M. Leonhardt und Eberhardt Grünenthal. Anschließend setzte Ev Pielucha-Freiwald ihre Ausbildung für ein Jahr an der Norwegian State Academy of Music in Oslo fort, wo sie die Klasse von Per Oien besuchte. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Konzertexamens führte sie 2005 ein erstes Engagement an die Landesbühnen Sachsen / Radebeul. – Seit 2009 ist sie stellvertretende Soloflötistin der Neubrandenburger Philharmonie. Als Solistin spielte sie in Mecklenburg-Vorpommern mit der Polnischen Kammerphilharmonie und der Norddeutschen Philharmonie Rostock. Auch im Bereich der Kammermusik ist sie mit dem Trio „Die Klangstifter“ (Flöte, Fagott, Harfe) und dem Duo „InBetween“ (Flöte, Harfe) in Konzerten deutschlandweit zu hören.

Han Wang, Oboe
… wurde in Herbin (China) geboren. Er erhielt seinen ersten Oboenunterricht am Zentralen Musikkonservatorium in Peking bei Prof. Jin Jingchun. Nach dem Abitur kam Han Wang nach Deutschland und nahm sein Studium bei Prof. Armin Aussem an der Hochschule für Musik Saar auf. Masterabschluss und Konzertexamen legte er an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf bei Prof. Kai Frömbgen ab. Während des Studiums war Han Wang Praktikant der Dortmunder Philharmoniker sowie Akademist des Mahler Chamber Orchestra und der Andechser Orff-Akademie des Bayerischen Rundfunks. Han Wang ist Stipendiat des Richard-Wagner-Verbands und des DAAD sowie Preisträger mehrerer Wettbewerbe. – 2014/15 gastierte Han Wang wiederholt als Solo-Oboist am Staatstheater Braunschweig und hatte anschließend einen zweijährigen Lehrauftrag für Oboe an der Musikhochschule Düsseldorf inne. Seit 2016 ist er festes Mitglied der Neubrandenburger Philharmonie auf der Position 2. Oboe mit Verpflichtung zum Englischhorn

Katharina Meier, Klarinette
… wurde im niedersächsischen Salzgitter-Bad geboren. Mit 9 Jahren erhielt sie ihren ersten Klarinettenunterricht bei Hanns-Wilhelm Goetzke an der Städtischen Musikschule Braunschweig. Sie ist mehrfache Bundespreisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“. So erhielt sie u. a. einen Ersten Preis in der Solistenwertung sowie den Avantgardepreis der Stadt Erlangen. Ihr Studium bei Prof. Wolfgang Meyer, Dr. Otto Kronthaler und Rainer Müller-van Recum an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe schloss die Klarinettistin mit Auszeichnung ab. Katharina Meier war Praktikantin im SWR Sinfonieorchester Baden-Baden/Freiburg und sammelte weitere Orchestererfahrung in namhaften Klangkörpern wie dem Orchester des Saarländischen Rundfunks und dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn. Sie ist Stipendiatin der Richard-Wagner-Stipendienstiftung und des Badischen Kulturfonds. Seit 2003 ist Katharina Meier stellvertretende Soloklarinettistin in der Neubrandenburger Philharmonie. 2018 übernahm sie die Betreuung der Holzbläser des Landesjugendorchesters Mecklenburg-Vorpommern.

Lazar Pajic, Horn
… wurde in Belgrad (Serbien) geboren. Nach dem Abitur an einem Musikgymnasium kam er nach Deutschland und setzt derzeit sein Bachelor- und Masterstudium bei Prof. Ab Koster in Hamburg fort. Als Solist konzertierte Lazar Pajić u. a. mit dem Belgrade Philharmonic Orchestra und im Solist Brass Quintett. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe. Seit 2017 ist der Musiker stellvertretender Solohornist bei der Neubrandenburger Philharmonie. Neben dem Hornspielen widmet er sich auch dem Komponieren.

Frank Bachmeier, Fagott
Der gebürtige Hallenser hat bei Prof. Eckart Hübner an der Universität der Künste in Berlin studiert. Der Fagottist ist mehrfacher Preisträger verschiedener Wettbewerbe. Als Solist ist Frank Bachmeier u. a. mit dem LJO Schleswig-Holstein, der Philharmonie Halle und bei den Musikfestwochen „Crescendo“ in Berlin aufgetreten. Nach Akademisten-Stellen beim Sinfonieorchester des SWR und beim Gewandhausorchester Leipzig sowie Festanstellungen im Orquestra National do Porto und dem Opernhaus Halle kam Frank Bachmeier 2005 als stellvertretender Solofagottist zur Neubrandenburger Philharmonie. Außerdem ist er immer wieder in Kammermusik-Konzerten mit verschiedenen Besetzungen in ganz Norddeutschland zu hören.

Kayoko Adler-Tasaki, Schlagzeug
… wurde in Saitma (Japan) geboren. Ihr Schlagzeugstudium absolvierte sie in Tokio und Freiburg. Seit 2006 ist sie als 1. Soloschlagzeugerin bei der Neubrandenburger Philharmonie engagiert.

Alexander Mildner, Sprecher / Gesang
… ist im nordrheinwestfälischen Lippe aufgewachsen. Er absolvierte sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in den Bereichen Schauspiel, Gesang und Tanz sowie Musikpädagogik. Zahlreiche Bühnenerfahrungen sammelte er u. a. am Schauspielhaus Leipzig, dem Opernhaus Chemnitz, der Staatsoperette Dresden, der Neuköllner Oper Berlin und an den Theatern in Plauen/Zwickau, Gera und Köln. Während seines langjährigen Engagements bei der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg / Neustrelitz war er spartenübergreifend in Musical-, Schauspiel- und Musiktheaterproduktionen zu erleben. Darüber hinaus komponierte er mehrfach Bühnenmusiken und hatte die musikalische Leitung inne. Seit mehreren Jahren steht Alexander Mildner verstärkt als Moderator und Musikvermittler (u.a. am Gewandhaus zu Leipzig) auf der Bühne und schreibt und bearbeitet Stücke für dieses Genre. Alexander Mildner lebt als freischaffender Künstler in Berlin.

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Konzerte

Improvisationskonzert

© privat

Johannes Meyerhöfer, Klavier

Pasewalk | Historisches U
Sonntag | 02.02.2025 | 17:00 Uhr

Bach-Transkriptionen:
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) – August Stradal (1860 – 1930):
Andante (aus der Orgelsonate Nr. 4, BWV 528)
Johann Sebastian Bach – Alexander Siloti (1863 – 1945):
Air (aus der Orchestersuite Nr. 3, BWV 1068)
Johann Sebastian Bach – Alexander Siloti:
Präludium h-Moll (nach BVW 855a)
Johann Sebastian Bach – Myra Hess (1890 – 1965):
Jesus bleibet meine Freude (Choral aus der Kantate BWV 147)

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827):
Klaviersonate D-Dur op. 28 („Pastorale“, 1801)
I. Allegro
II. Andante
III. Scherzo. Allegro vivace
IV. Rondo. Allegro ma non troppo

Pause


Leopold Godowsky (1870 – 1938):
Passacaglia (1927)
44 Variationen, Kadenz und Fuge
über die einleitenden 8 Takte aus Schuberts „Unvollendeter“ Symphonie


! Improvisationen nach Wünschen des Publikum !

Johannes Meyerhöfer ist als Konzertpianist, Komponist und Hochschul-Dozent tätig und musikalisch vielseitig interessiert. Aufgewachsen in Rodalben (Rheinland-Pfalz), erhielt er seinen ersten Klavierunterricht im Alter von sieben Jahren und spielte später auch Violine und Bratsche. Bei „Jugend Musiziert“ war er als Pianist mehrfacher Bundespreisträger.

Er studierte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Klavier bei seinem langjährigen Lehrer Josef Anton Scherrer und bei Gesa Lücker sowie Liedbegleitung bei Jürgen Glauß und Musiktheorie/Tonsatz bei Friedrich Jaecker. Er nahm an zahlreichen internationalen Meisterkursen teil und erhielt wichtige Impulse u. a. von Jerome Rose, Nina Lelchuk, Pierre-Laurent Aimard, Bernd Goetzke, Jacob Leuschner, Paulo Álvares und Gabriele Leporatti. Als Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Solingen/Bergisch Land erhielt er eine Einladung zu den Bayreuther Festspielen und wirkte im Rahmen von Stipendien des Kollegs für Musik und Kunst Montepulciano an interdisziplinären Projekten mit Musiker*innen und Künstler*innen aller Sparten mit. Darüber hinaus ermöglichten ihm Stipendien des DAAD Teilnahmen am International Keyboard Festival and Institute in New York. Seit 2018 beschäftigt er sich verstärkt mit der Resonanzlehre nach Thomas Lange, die sein Musizieren nachhaltig beeinflusst hat.

Johannes Meyerhöfer konzertiert regelmäßig solistisch, als Kammermusiker und Liedbegleiter und gab Konzerte in Deutschland, dem europäischen Ausland sowie in China. Mit Vorliebe stellt er thematisch konzipierte Programme zusammen, die Bekanntes mit Unbekanntem sowie klassisches Repertoire mit Improvisation verbinden. Er arbeitete mit den Komponisten Dieter Schnebel und Friedrich Jaecker zusammen. Neben dem Repertoire aller Epochen, darunter auch selten gespielte Stücke und Werke von Komponistinnen, bildet die Improvisation einen Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit. Seine Bandbreite reicht dabei von spontanen Improvisationen über vom Publikum gegebene Themen bis hin zu experimenteller Musik.

Als Komponist erhielt er u. a. Kompositions- und Arrangement-Aufträge für das Alliage-Quintett, welches zweimal mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet wurde, und war Preisträger beim Crossover Composition Award 2015. Zusätzlich zu seiner musikalischen Tätigkeit ist er als Coach für Persönlichkeits- und Teamentwicklung aktiv und kann dabei auf langjährige Erfahrung zurückblicken. Er lebt seit 2014 in Berlin und unterrichtet dort seit 2016 an der Universität der Künste.

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Konzerte

Trio Libermé

© Ulrike Maria Schlegel

Anthea Kreston, Violine
Jason Duckles, Violoncello
Frank-Immo Zichner, Klavier

Klaviertrios von Beethoven
und Schubert

Pasewalk | Historisches U
Sonntag | 09.03.2025 | 17:00 Uhr

Trio B-Dur op.11 „Gassenhauer-Trio“
Allegro con brio
Adagio
Tema: Pria ch’io l’impegno. Allegretto – Var. I–IX

Trio D-Dur op.70.1 „Geister-Trio“
Allegro vivace e con brio
Largo assai ed espressivo
Presto

Pause

Schubert (1797-1828)
Trio B-Dur op.99 D.898
Allegro moderato
Andante un poco mosso
Scherzo. Allegro – Trio
Rondo. Allegro vivace

Die Musiker des Trios trafen sich 2018 auf Schloss Libermé in Belgien, um ein Konzert zu spielen. Nach diesem Konzert beschlossen sie, ihren Weg gemeinsam fortzusetzen.

Anthea Kreston war Geigerin im Artemis Quartett und trat auf den wichtigsten Bühnen auf, darunter Carnegie Hall (New York), Wigmore Hall (London) und Concertgebouw (Amsterdam). Sie war Professorin an der Universität der Künste Berlin. Anthea Kreston gab Masterclasses an der Queen Elizabeth Music Chapel in Brüssel. Zur Zeit lehrt sie am Curtis Institute of Music Philadelphia. Dort wurde Anthea Kreston auch ausgebildet. Zu ihren Lehrern zählten Ida Kavafian, Shmuel Ashkenasi, das Emerson Quartet und Isaac Stern.

Der Cellist Jason Duckles stammt aus Vancouver, Kanada. Er ist ein engagierter Kammermusiker und Gründungsmitglied des Amelia Piano Trio, das ausgiebig in den Vereinigten Staaten und im Ausland konzertierte. Als Mitglied des Humboldt-Streichtrios, dem Volker Jacobsen und Anthea Kreston (beide ex Artemis Quartett) angehörten, wurde er eingeladen, in der Eröffnungswoche der Hamburger Elbphilharmonie aufzutreten. Jason Duckles wurde sowohl beim Concert Artists Guild International Competition als auch beim Münchner ARD-Wettbewerb ausgezeichnet. Mit dem ASCAP-Preis (American Society of Composers, Authors, and Publishers) wurde Jason Duckles für innovative Programmgestaltung geehrt. Er reiste mit dem Silk Road Project des Star-Cellisten YoYo Ma zu Konzerten von New York bis Kasachstan.

Konzerte führten Frank-Immo Zichner als Pianist und Kammermusiker in über 40 Länder Europas, Südostasiens, Mittel- und Südamerikas, nach Japan und zu Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Berliner Festwochen, der Biennale Berlin, dem Bad Kissinger Musiksommer, dem Moskauer Herbst, dem Sligo Festival (Irland) und dem Westfalen Classics Festival. Als Solist musizierte er mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO), dem Konzerthausorchester, dem Rundfunk-Sinfonie Orchester Berlin (RSB) u.a. 
Für einige seiner zahlreichen CD-Einspielungen wurde Frank-Immo Zichner mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik, dem Supersonic Award und dem Diapason Découverte ausgezeichnet. Frank-Immo Zichner gründete an der UdK das Kammermusikzentrum.

Kaleidoskop2

Am 25.,26.,29. und 30. März 2022 spielte das Trio Libermé im Joseph-Joachim-Saal der Universität der Künste vier Konzerte.
Diese Konzerte wurden von Studierenden des Studiengangs Tonmeister aufgenommen und erschienen bei betont – dem Label der UdK auf dem Album Beethoven: Klaviertrios

Streaming

➢ anzuhören auf Spotify , Apple Music  , IDAGIO oder Youtube

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Konzerte

Lobkowitz Trio Wien

©

Wally Hase, Flöte
Robert Bauerstatter, Viola
Srebra Gelleva, Klavier

Pasewalk | Historisches U
Sonntag | 18.05.2025 | 20:00 Uhr

Programm:

Johann Sebastian Bach                      
Triosonate G-Dur BWV 1039

Johann Joseph Roesler*  
Serenade für Piano Forte, Flöte und Viola
*Johann Joseph Roesler 
Maitre de Chapelle de S.A.S. le Prince Regnant de Lobkowitz

Carl Philipp Emanuel Bach    
Trio D-Dur für Fortepiano, Flöte und Viola

Pause

Albert Huybrechts            
Sonatine für Flöte und Viola

Felix Mendelssohn Bartholdy
Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op.49

Fasziniert von dem Reichtum der Klangfarben und begeistert über das Repertoire für die ungewöhnliche Triobesetzung Flöte, Viola & Klavier, gründeten die Flötistin Wally Hase, die Pianistin Srebra Gelleva und der Bratschist Robert Bauerstatter im Jahr 2021 das LOBKOWITZ TRIO WIEN. Die Inspiration für diesen Namen bekamen sie durch das Werk „Serenade für Piano Forte, Flöte und Viola“, komponiert von Joseph Rösler, Kapellmeister des Prinzen Lobkowitz in Wien im 18. Jahrhundert. Neben weiteren Original-Kompositionen für diese Besetzung aus verschiedenen musikalischen Epochen (von C. P. E. Bach bis M. Duruflé), werden die Konzertprogramme durch Duo-sowie Solostücke bereichert.
Die drei Musiker leben in Wien und arbeiten an zwei der renommiertesten Musikinstitutionen der Stadt, an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und bei den Wiener Philharmonikern.

Die Flötistin Wally Hase wurde in Freiburg/Brsg. geboren und war Schülerin von Prof. Karl Friedrich Mess.
1986 begann sie bei ihm ihr Studium an der Hochschule für Musik in Stuttgart, nachdem sie im gleichen Jahr ein Stipendium zum Weltjugendorchester in die USA geführt hatte. Ihr Studium setzte sie bei Prof. Jean-Claude Gérard und Prof. Aurèle Nicolet fort.

Als Mitglied im Festspielorchester Ludwigsburg unternahm Wally Hase Tourneen nach China, Japan und Südamerika. 1989 konzertierte sie in Neuseeland beim Festival of the Arts. 1990 war sie Stipendiatin der Richard-Wagner-Gesellschaft Bayreuth. Zwischen 1990 und 1993 war sie Mitglied im Karlsruher Ensemble 13 sowie im Bach Collegium Stuttgart unter der Leitung von Helmuth Rilling.

Bereits vor Beendigung ihres Studiums wurde Wally Hase mit 22 Jahren Soloflötistin der Staatskapelle Weimar, diese Position hatte sie bis 2009 inne. Seit 2008 verbindet sie eine regelmäßige Zusammenarbeit mit der Camerata Salzburg.
Als Soloflötistin arbeitet sie u.a. mit der Staatskapelle Dresden, den Radiosinfonieorchestern SWR Freiburg-BadenBaden, dem MDR Leipzig und dem WDR Köln und der Cappella Andrea Barca, Leitung Sir Andras Schiff.

Neben Solokonzerten mit der Camerata Salzburg, der Dresdner Philharmonie, dem Folkwang Kammerorchester, der Robert Schumann Philharmonie Chemnitz tritt sie häufig als Kammermusikerin in Erscheinung – so im Duo mit dem Gitarristen Thomas Müller-Pering, dem Trio Lobkowitz Wien, dem Mandelring Quartett. Projekte „Musik & Lyric“ verbindet sie mit Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma.
2006 wurde sie mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik, 2007 mit dem Leopold ausgezeichnet.

2000 wurde Wally Hase als Professorin für Flöte an die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar berufen, von 2014 bis 2018 hatte sie zusätzlich eine Gastprofessur an der Universität für Musik Krakau.
Seit Oktober 2018 ist Wally Hase Univ. Professorin für Flöte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Wally Hase ist Haynes Artist und spielt auf einer Silberflöte von Wm.S.Haynes / Boston

Robert Bauerstatter, Viola
wurde 1971 in Linz geboren. Er studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei o. Prof. Siegfried Führlinger und o. Prof. Peter Ochsenhofer Konzertfach Viola.
Von 1998-2001 war Robert Bauerstatter Mitglied des Niederösterreichischen Tonkünstler-Orchesters.
Seit 2001 ist er Mitglied des Orchesters der Wiener Staatsoper. 2004 wurde er Mitglied der Wiener Philharmoniker und rückte in die Position eines Stimmführers auf.
Neben seiner Tätigkeit im Orchester ist Robert Bauerstatter auch ein eifriger Kammermusiker. Als Gast philharmonischer Ensembles wie zum Beispiel des Küchl-Quartetts, des Wiener Kammerensembles oder des Ensemble Wien sowie als Mitglied eigener Ensembles (Lissy-Quartett, Klavierquartett Wien, Ignaz Pleyel Quartett, Theophil Ensemble u.a.) spielte er zahlreiche Konzerte sowie Radio-und Fernsehübertragungen. In den verschiedensten Formationen hat er bereits 15 CDs eingespielt.
Als Solist spielte Robert Bauerstatter mit verschiedenen österreichischen Orchestern, den Philharmonien Sofia, Plovdiv und Varna und dem Orquesta Filarmónica de la UNAM in Mexico City Werke von Karl Stamitz, F.A. Hoffmeister, Paul Hindemith, Bohuslav Martinu, Max Bruch , Hector Berlioz und Ignaz Pleyel.
2015 erschien seine Einspielung des Violakonzertes von Ignaz Pleyel auf CD.
Seit 2017 wirkt er an der Kusatsu Interational Summer Music Academy and Festival in Japan mit.
Robert Bauerstatter spielt eine Viola von Stephan von Baehr aus dem Jahr 2002.


Srebra Gelleva, Klavier
Die österreichisch-bulgarische Pianistin Srebra Gelleva trat als Solistin und gefragte Kammermusikerin in Europa (u.a. Wiener Musikverein und Konzerthaus, Berliner Philharmonie), Asien (Toppan Hall Tokyo und National Concert Hall Taipeh) und in New York (Weill Carnegie Hall) auf. Nach ihrem Debut als Solistin mit Orchester im Alter von 9 Jahren konzertierte sie wiederholt mit den Philharmonien in Sofia, Plovdiv und Vidin (Bulgarien), sowie mit dem KV Orchester Zürich, dem Tonkünstler Ensemble Wien und dem Orquesta Filarmónica de la UNAM (Mexico City). 
Ihr Interesse und die Begeisterung für Kammermusik – erstmals angeregt durch das Zusammenspiel mit ihrem Bruder, dem Geiger Vesselin Gellev – manifestiert sich in der Gründung des Lissy Quartetts im Jahr 2008 und in der vertieften Zusammenarbeit mit dem Koll Trio und dem Bratschisten Robert Bauerstatter. Weiters tritt Srebra Gelleva im Rahmen verschiedener Festivals und Meisterkurse mit zahlreichen namhaften Musikern auf. Sie ist als Pianistin bzw. offizielle Klavierbegleiterin u.a. für den ARD-Wettbewerb, den Deutschen Musikwettbewerb, die Sommerakademie Mozarteum Salzburg, die Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker und für den Kammermusikfestival Allegro Vivo tätig.
Srebra Gelleva studierte Konzertfach Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Diplom mit Auszeichnung) und schloss weitere Studien an der Hochschule Trossingen und an der Juilliard School New York ab. Ihre Lehrer waren Julia Girginova, Roland Keller, Viktor Merzhanov und Herbert Stessin. Srebra Gelleva ist Preisträgerin verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe, sowie des Kammermusikpreises der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musikfestivals.
Seit 2001 unterrichtet sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Im Laufe ihrer Karriere sind bereits zahlreiche CD-Aufnahmen, Live-Übertragungen, sowie Rundfunk- und Fernsehaufnahmen entstanden. Ein Highlight war der Auftritt mit dem Lissy Quartett und dem Wiener Staatsopernchor im Pausenfilm des Neujahrskonzerts 2019.

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Konzerte

Weimarer Klavierquartett

© Matthias Eimer

Barbara Seifert, Violine
Jakob Tuchscheerer, Viola
Nassib Ahmadieh, Violoncello
Johanna Zemck, Klavier

Pasewalk | Historisches U
Sonntag | 13.04.2025 | 17:00 Uhr

Programm:

Felix Mendelssohn-Bartholdy: Klavierquartett c-Moll, Op. 1

Maria Parton-Luft (*1962)
Drei musikalische Weisheiten – aus „Der Prophet“ von Khalil Gibran
(2024)

Pause

Richard Strauss: Quartett in c-Moll, Op. 13

Das Weimarer Klavierquartett sind Musiker, deren Wege sich an der Hochschule für Musik „Frank Liszt“ Weimar kreuzten. Bereits 2010 gründete sich das Ensemble. Seitdem findet es sich stets in der Originalbesetzung für Kammerkonzerte zusammen. In all den Jahren erschlossen sich die vier Musiker:innen einen großen Teil der Klavierquartett-Literatur, und sie entwickelten einen besonderen, ganz eigenen, Klang. Große Bedeutung für das Ensemble hatte die Uraufführung des Klavierquartetts von dem Libanesischen Komponisten Houtaf Khouris im Jahr 2016. Zuschauer:innen und die Presse waren begeistert. „Wie sie gemeinsam Klavier und Streicher zu einer harmonischen Einheit führen, sorgt für Gänsehaut“, sagte die Lausitzer Rundschau. Das Werk zählt seither zum Repertoire des Ensembles. 

Die Musiker verbindet die besondere Liebe zur Kammermusik und eine tiefe Freundschaft untereinander. 2024 erschien ihre erste CD mit den Werken Antonìn Dvoràks.

Barbara Seifert (Violine) studierte an der HfM „Franz Liszt“ Weimar bei Gernot Süßmuth (Konzertmeister, Staatskapelle Weimar) und an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin bei Michael Mücke. Es folgte ein Aufbaustudium in der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin bei Lothar Strauß. Sie besuchte Meisterkurse u. a. bei Thomas Zehetmair und Julia Fischer, ist mehrfache Preisträgerin bei „Jugend musiziert“ und war Stipendiatin der „Deutschen Stiftung Musikleben“. Schon während ihrer Ausbildung war sie Konzertmeisterin der Internationalen Bachakademie Stuttgart, der Internationalen jungen Orchesterakademie Bayreuth, dem RIAS-Jugendorchester und dem Eastern Music Festival in Greensboro. Als Orchestermusikerin spielte sie bereits unter Zubin Metha, Daniel Barenboim, Pierre Boulez, Helmuth Rilling. Seit der Spielzeit 2009/2010 ist Barbara Seifert Stimmführerin der 2. Violinen bei der Staatskapelle Weimar.

Jakob Tuchscheerer (Viola) erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von sechs Jahren an der Musikschule Berlin-Pankow. Ab 1993 besuchte er das Spezialgymnasium für Musik „C.P.E.-Bach“ Berlin. 1997 wechselte er zur Violaklasse von Prof. E. Krüger. Im Wintersemester 1999/2000 Beginn des Studiums an der HfM „Franz Liszt“ Weimar. 2004 Diplom an der HfM „Franz Liszt“ Weimar. Zwischen 2000-2009 wirkte er an diversen Kammermusikkonzerten mit, u.a. beim „Europäischen Musikfest Stuttgart“. Seine Orchestererfahrungen sammelte er als Substitut des Philharmonischen Orchesters Jena, als Akademist der Staatskapelle Weimar, als Akademist der Staatskapelle Berlin (GMD Daniel Barenboim), mit einem Zeitvertrag im Gewandhausorchester zu Leipzig (GMD Riccardo Chailly). Seit Oktober 2010 ist er Vorspieler der Bratschen der Staatskapelle Weimar.

Nassib Ahmadieh (Violoncello) studierte von 1995-2003 am „Conservatoire National Superior Lebanese“ im Libanon. Seit 2000 ist er Mitglied des „West-Eastern Divan Orchestras“ unter Leitung von Daniel Barenboim. 2004-2007 setzte er sein Studium an der HfM „Franz Liszt“ Weimar als Stipendiat der „Barenboim-Said-Stiftung“ fort. Er war sowohl Mitglied in mehreren Kammermusikgruppen – z.B. beim „Neue-Musik-Festival“ in Salzburg und Stuttgart und beim Kammermusikfestival Rohlandseck unter Leitung von Guy Braunstein – als auch in verschiedenen Jugendorchestern – u.a. im „Mahler Jugendorchester“ unter Leitung von Claudio Abado. Seine professionelle Orchestererfahrung erweiterte er als Aushilfe in den Theatern von Weimar, Gera und Kassel. 2007 erhielt Nassib Ahmadieh den DAAD- Preis für besonderes Engagement ausländischer Studenten. Seit 2007 spielt er regelmäßig bei verschiedenen Festivals im In- und Ausland. Gemeinsam mit Johanna Zmeck initiierte und organisierte er das „Finsterwalder Kammermusik-Festival“ (siehe auch www.finsterwalder-kammermusik.de).

Die Pianistin, Kammermusikerin und Pädagogin Johanna Zmeck ist Absolventin des „Musikgymnasiums Schloss Belvedere Weimar“ und absolvierte Ihre Studien an den Hochschulen für Musik „Franz Liszt“ in Weimar und „Carl-Maria von Weber“ in Dresden. Konzerte in verschiedenen Kammermusikbesetzungen führten Sie außerhalb von Deutschland u.a. zum „Beiteddin – Festival“ (Libanon), zum Kammermusik-Festival Brno (CZ) und zum „Mahmovie-Festival“ (Dubai). Gemeinsam mit dem Cellisten Nassib Ahmadieh initiiert und organisiert sie das „Finsterwalder Kammermusik-Festival“ (siehe auch www.finsterwalder-kammermusik.de). Gastverträge als Pianistin erhielt sie unter anderem an der Sächsischen Staatsoper Dresden, der Robert Schumann Philharmonie Chemnitz und der Staatskapelle Weimar, sowie Lehraufträge im Fach Korrepetition an der Hochschule für Musik in Dresden, sowie an der Barenboim-Said Akademie in Berlin. Sie ist Pädagogin im Fach Klavier an der Kreismusikschule „Gebrüder Graun“ Elbe-Elster.